• Wohnungswirtschaft ist unser Ding

    Wohnungswirtschaft ist unser Ding

  • wir beraten praxisorientiert

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  • der Mensch steht für uns im Vordergrund

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Es gehört zum kleinen Einmaleins der Betriebswirtschaft, dass unternehmerische Entscheidungen per se risikobehaftet sind. Die dringende Notwendigkeit, Risiken zu analysieren, zu steuern und zu kontrollieren gehört somit zu den allgemeinen Sorgfaltspflichten eines verantwortlichen Unternehmensleiters. Mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), das bereits am 1. Mai 1998 in Kraft getreten ist, wurden insbesondere Aktiengesellschaften zur Errichtung eines Risikofrühwarnsystems verpflichtet. Aus der Begründung des Gesetzgebers zum Gesetz geht jedoch hervor, dass diese Vorschrift auch Ausstrahlwirkung auf Gesellschaften anderer Rechtsformen und somit auch auf Wohnungsunternehmen in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und für Genossenschaften (eG) hat.

Insbesondere werden die Sorgfalts- und Überwachungspflichten durch die gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines angemessenen Risikomanagement- und Überwachungssystemes konkretisiert.

Die VdW Bayern Treuhand berät und unterstützt Sie bei der Umsetzung eines individuellen und auf Ihre Unternehmensgröße abgestimmtes Risikomanagementsystem - von der Ist-Aufnahme, über die Implementierung bis hin zur gesamten Dokumentation.

Internes Kontrollsystem

Neben einer detallierten Organisationsbeschreibung dient vor allem das Organigramm zur Abbildung der einzelnen Stellen und klärt damit die Beziehungen zu den benachbarten Stellen, die Unterstellungsverhältnisse sowie die Einordnung in eine bestimmte Abteilung. Stellen- und Arbeitsablaufbeschreibungen sowie Dienstanweisungen ergänzen die Organisationsbeschreibung. Auch Themen wie Datenschutz, Belegwesen und Aktenordnung werden in diesem Zusammenhang geregelt. Darüber hinaus werden weitere organisatorische Sicherungsmaßnahmen wie z.B. Funktionstrennung oder das "Vier-Augen-Prinzip" dokumentiert.

Unternehmensplanung

Die Unternehmensplanung stellt das gedankliche, systematische Gestalten zukünftigen Handelns dar und bildet die Kernfunktion der zukunftsorientierten Unternehmenssteuerung. Die Komplexität und Dynamik der Abläufe in Wohnungsunternehmen sowie externe Einflüsse machen eine systematische Planung für das ganze Unternehmen und deren Geschäftsbereiche zwingend erforderlich.

Die Unternehmensplanung besteht mindestens aus den Bestandteilen Wirtschaftsplan, Finanzplan und Investitionsplan. Wir empfehlen aufgrund der komplexen Zusammenhänge ergänzend eine Planbilanz.

Kennzahlensystem

Kennzahlen geben relevante Tatbestände und Zusammenhänge in verdichteter und quantitativer Form wieder. Sie stellen als Informationsinstrument Daten dar, die für das unternehmerische Handeln wichtig sind. Sie können Unternehmensziele ausdrücken und dienen dann unmittelbar der Unternehmenssteuerung. Außerdem stellen sie einen wesentlichen Bestandteil des Risikofrühwarnsystems dar.

Risikofrühwarnsystem

Unter Risikofrühwarnsystem wird ein komplexer, sich über drei Phasen ziehender Prozess verstanden, der die systematische Analyse und gezielte Steuerung von Risikosituationen in Wohnungsunternehmen ebenso umfasst, wie die Kontrolle und Überwachung der Wirtschaftlichkeit und Effizienz der ergriffenen Maßnahmen. Im Vorfeld werden zunächst mögliche Risikofelder im Unternehmen und im Unternehmensumfeld identifiziert und die daraus resultierenden Einzelrisiken für das Unternehmen festgestellt.

Zur rechtzeitigen Erkennung möglicher Gefährdungen des Unternehmens muss das Risikofrühwarnsystem so ausgerichtet sein, dass sich anbahnende Risiken mit möglichst großem zeitlichen Vorlauf aufgespürt werden können. In der Praxis geschieht dies in erster Linie durch geeignete Indikatoren und Kennzahlen mit Frühwarncharakter.

Das von uns entwickelte Risikofrühwarnsystem ist eine Hilfestellung für Wohnungsunternehmen, die Bestandteile des Risikofrühwarnsystems in die praktische Anwendung umzusetzen.

 

 

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