Die Mietpreisbindung mag zwar heutzutage etwas "angestaubt" daherkommen, sie erfreut sich aber immer noch höchster Aktualität. Im Mittelpunkt steht dabei - Sie wissen schon - die Kostenmiete, die mit Hilfe der Wirtschaftlichkeitsberechnung zu ermitteln ist.

Im Idealfall haben Sie diese Wirtschaftlichkeitsberechnungen akribisch nach den Buchstaben der Gesetze und Verordnungen sowie den zahlreichen Richtlinien regelmäßig fortgeschrieben. Falls nicht, sind Sie nicht allein. Viele Vermieter wagen sich aufgrund der nicht ganz einfachen Materie kaum, in das Reich ihrer Wirtschaftlichkeitsberechnungen allzu tief einzutauchen. Die Berechnung der Kostenmiete stellt in vielen Fällen immer noch eine ganz besondere Herausforderung dar; der Teufel steckt bekanntermaßen immer im Detail. Dabei können Ihnen ganz dezent hinter dem Dickicht der Mietpreisbindung Mieterhöhungen zuwinken.

Der 01.01.2017 wird wieder so ein "komfortabler" Stichtag für Ihre preisgebundenen Wohnungen sein, denn zu Beginn des nächsten Jahres erhöhen sich die Kostenmieten aufgrund der gesetzlichen Anpassung der Pauschalen für Verwaltungs- und Instandhaltungskosten. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, die übrigen Ansätze in der Wirtschaftlichkeitsberechnung (Prolongationen, Umfinanzierungen, Erbbauzinsen, Zinsersatz, etc.) auf den neuesten Stand zu bringen. Zudem sollten die aktuellen Themen - wie beispielsweise Einbau von Rauchwarnmeldern oder Dämmung der obersten Geschossdecke nach EnEV - mietpreisrechtlich genauer unter die Lupe genommen werden.

Die VdW Bayern Treuhand unterstützt Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften sowohl bei der Erstellung als auch der Fortschreibung der Wirtschaftlichkeitsberechnungen für preisgebundenen Wohnungen. Wir stehen Ihnen unter folgenden Kontaktdaten gerne zur Verfügung.

Sandra Hensel
Wohnungswirtschaftliche Beratung
Revisionen, Überwachungsprüfungen,
Wirtschaftlichkeitsberechnungen,
betriebs- und wohnungswirtschaftliche Beratung

 0911 - 988 98 63
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